jGBM Masterpreis

Nicht vergessen! Wie jedes Jahr wird von der jGBM Münster ein Masterpreis für die beste Masterarbeit mit biochemischen oder molekularbiologischem Thema verliehen.

Mittlerweile sind schon viele Bewerbungen eingegangen. Falls ihr aber auch noch eine Arbeit einreichen wollt, habt ihr dafür bis zum 30.11.19 Zeit.

Wir freuen uns!

 

Meet the Prof.

Auch dieses Jahr veranstaltet die jGBM zusammen mit den Prosfessoren und Prosfessorinnen der biochemischen Institute am 30.10.19 wieder ein Meet the Prof an!

Dort könnt ihr euch über die unterschiedlichen Forschungsschwerpunkte der einzelnen Arbeitskreise informieren und direkt mit den Prosfessoren/innen in Kontakt treten!

Brauereibesichtigung der jGBM Münster

Dackel ist nicht nur ein Hund

Emma, Molly, Tussi, Fiene und Fussel. Dies sind nicht nur Dackelnamen, sondern auch die Namen der fünf Gär- und Lagertanks der Brauerei Dackel. Am 24.05.19 befassten sich die Mitglieder der jGBM Münster mit der hohen Kunst des Bierbrauens. Sie waren zu Besuch bei der Brauerei Dackel am Germania-Campus, um tiefere Einblicke in die biochemischen Prozesse des Brauens zu erlangen und auch das ein oder andere Produkt zu verkosten.

Die Dackel Brauerei ist die einzige Münsteraner Brauerei, die ausschließlich in Münster selbst braut. Bei der Rundführung durch den Geschäftsführer David Deilmann wurde schnell klar, dass das Brauen hier noch echte Handwerkskunst ist. So erfolgt das Abfüllen und Verkronen des fertigen Bieres zwar maschinell, jedoch muss jede einzelne Flasche von Hand bereitgestellt werden. Für die jGBMler gab es viel zu lernen und auch die ein oder anderen biochemischen Diskussionen entbrannten. So werden beispielsweise verschiedene Hefestämme für ober- und untergäriges Bier verwendet und der Zuckergehalt des Bieres kann durch das Verhältnis von vergärbaren und unvergärbaren Zuckern kontrolliert werden. Die Farbe von dunklen Biersorten wird durch geröstetes Malz hervorgerufen.

Ein interessanter und lehrreicher Abend und ein insgesamt sehr gelungener jGBM-Ausflug.

GBM-Masterpreisverleihung und GBM Lecture in Münster

Am 30.01.2019 verlieh die jGBM Münster nun bereits zum zweiten Mal den GBM-Masterpreis. Im Rahmen der Preisverleihung fand die erste Lecture der jGBM Münster im Jahr 2019 statt.

Seit 2006 verleiht die GBM jährlich einen GBM-Masterpreis für herausragende Masterarbeiten auf den Gebieten der molekularen Biowissenschaften sowie der Biochemie. Die jGBM Stadtgruppe Münster zeichnete nun zum zweiten Mal eine Masterarbeit mit diesem Preis aus. Prämiert wurde die Masterarbeit von Sarah Hardebeck im Fach der molekularen Biomedizin. Die Arbeit mit dem Titel „Entwicklung eines Verfahrens zur quantitativen Analyse der Interaktion von p15PAF und PCNA“ wurde in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Joachim Jose am Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie der Westfälischen Wilhelms-Universität angefertigt. In seiner Laudatio stellte Prof. Dr. Jose neben der unbestrittenen fachlichen Kompetenz der Preisträgerin insbesondere ihr Engagement und ihren Ehrgeiz heraus. So sei längst nicht die Projektauswahl alleine ein Garant für das Gelingen einer solchen Abschlussarbeit. Prämiert wurde die Arbeit von Sarah Hardebeck sowohl mit einem Buchpreis als auch mit einer einjährigen GBM-Mitgliedschaft.

Im Anschluss an die Preisverleihung war es Zeit für die erste GBM-Lecture in Münster im Jahr 2019. Diese wurde von Dr. Jan Steensels von der KU Leuven abgehalten. Dr. Steensels, der in der Arbeitsgruppe von Prof. Verstrepen tätig ist, begeisterte die Zuhörer mit einem lebhaften Vortrag zum Thema „Past and Furture of Beer Yeasts“. Die Anwendung von Bierhefen ist gemeinläufig bekannt, aber wie genau entwickelten sich aus den Urhefen die heutige Vielfalt an Hefen in der Lebensmittelproduktion? Und was bringt die Zukunft? Diese Fragen konnte Dr. Jan Steensels wissenschaftlich fundiert und unterhaltsam zugleich beantworten. Auf die Theorie folgte die Praxis. So konnten dank der freundlichen Unterstützung der Münsteraner Brauereien Gruthaus, Pinkus, Finne und Dackel das neu erworbene Wissen im Zuge einer Verkostung diverser Biere angewendet werden. Die sensorische Überprüfung der lokalen Braukünste traf durchweg auf Zuspruch und rundete somit eine gelungene Veranstaltung würdig ab.

Auch im Jahr 2019 hofft die jGBM Münster auf zahlreiche Bewerbungen auf den GBM-Masterpreis. Bewerben können sich Absolvent/innen der Westfälische Wilhelms-Universität Münster, deren herausragende Masterarbeiten einen eindeutigen Bezug zur Biochemie oder Molekularbiologie haben und im Wintersemester 2018/2019 oder im Sommersemester 2019 angefertigt worden sind.

Exkursion der jGBM Münster zu Evoniks strategischen Innovationseinheit Creavis

Einmal mehr läutete die junor GBM aus Münster das neue Jahr mit einer Exkursion ein. Anfang 2019 machte sich eine Gruppe aus 20 jungen Naturwissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, inklusive einer Vielzahl der Mitglieder der jGBM Münster, auf den Weg ins knapp 60 km entfernte Marl. Das Ziel der Studierenden und Promovierenden der Fachbereiche Biologie, Chemie und Pharmazie war der Chemiepark Marl und insbesondere die dort ansässige Abteilung von Creavis, dem Impulsgeber für Innovationen bei Evonik.

Creavis bezeichnet sich selbst als „Kreativen Impulsgeber für Innovationen“ der Evonik. Somit stellt Creavis die strategische Innovationseinheit des Mutterkonzerns dar. Dabei stehen Forschung und Entwicklung in den Bereichen „Direct Manufacturing“, „Care“, „Feed Ingredients“, „Food Solutions“, „Membranes“, „Sustainable Energy Solutions“ und „Tissue Engineering“ im Fokus des Unternehmens.

Zu Beginn der Exkursion wurden die Teilnehmer im Informationszentrum des Chemieparks empfangen. Es folgte eine kurze Vorstellung des Chemieparks und der Evonik Industries AG. Nach einer reichhaltigen Stärkung stand eine Rundfahrt durch den Chemiepark an. Hierbei wurden die verschiedenen Betriebe, Einrichtungen und Anlagen des Geländes angefahren und deren Bedeutung und Funktion sowohl für den Chemiepark als auch für die Evonik näher beleuchtet. Am Ende dieser Rundfahrt erfolgte der Besuch des 9. Stockwerks des höchsten Bürogebäudes des Parks, von wo aus die Exkursionsteilnehmer das gesamte Areal aus der Vogelperspektive betrachten konnten.

 Im Anschluss fanden sich alle im zentralen Gebäude von Creavis ein. Dort wurden Münsters junge Naturwissenschaftler von verantwortlichen Creavis Mitarbeitern in Empfang genommen. Nach einer kurzen Begrüßung wurden die verschiedenen Aufgabenbereiche von Creavis vorgestellt. Darauf folgte eine Führung durch die Biotech-Labore des Unternehmens. Zum Abschluss der Exkursion hatten alle Teilnehmer noch einmal die Chance Fragen an verschiedene Mitarbeiter des Unternehmens zu stellen, um so einen noch besseren Eindruck von deren Arbeitsalltag bei Creavis gewinnen zu können.

Danach endete der fünfstündige Besuch im Chemiepark Marl und die Teilnehmer traten ihre Heimreise an. Abschließend spricht die jGBM Münster stellvertretend für alle Exkursionsteilnehmer Ihren Dank an alle Mitarbeiter der Evonik Industries AG aus, die das Zustandekommen dieses Besuches möglich gemacht haben. Durch ihre zuvorkommende, freundliche und geduldige Erläuterung und Beantwortung aller Fragen der Teilnehmer haben sie maßgeblich zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen.