Meet the Prof.

Wie schon in den letzten Jahren bietet die jGBM Münster zusammen mit den Professoren und Professorinnen aus dem biochemischen Institut ein Meet the Prof. an.

Falls ihr also Lust habt, euch über die Forschungsschwerpunkte in den verschiedenen Arbeitskreisen zu informieren und mit den Professoren und Professorinnen ins Gespräch zu kommen, dann schaut einfach am 25.10. ab 17:00 Uhr im Seminarraum der Biochemie vorbei.

Wir freuen uns auf euch.

Masterpreis der jGBM Münster

Auch in diesem Jahr wird die jGBM Münster einen Masterpreis für die beste Masterarbeit mit biochemischen oder molekularbiologischem Thema verleihen.

Bewerben können sich alle Absolventen des letzten Wintersemesters (2017/2018) oder des Sommersemesters (2018).

Für eine Bewerbung sprecht einfach euren Professor oder eure Professorin an.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen.

GBM Lecture von Prof. Berg

Am 09.07.2018 fand die zweite GBM-Lecture dieses Jahres der jGBM Münster statt. Wir durften Prof. Ivan Berg aus dem Institut Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie der Univeristät Münster begrüßen. In seinem einstündigen Vortrag mit dem Titel „Endless diversity of inorganic carbon fixation pathways“ stellte er anschaulich dar, wie verschiedene Organismen bekannte Stoffwechselwege wie den Citrat/Krebszyklus umgehen bzw. umzukehren, um sich einen energetischen Vorteil zu verschaffen. Dazu stellte er auch neueste Ergebnisse vor die erst kürzlich im Journal Science veröffentlicht wurden. Nach einer angeregten Fragerunde in der es unteranderem darum ging ob diese Mechanismen auch für Herstellung biologischer Substrate geeignet seien, luden wir dazu ein, unseren Referenten bei Bier und Grillwurst weiter kennenzulernen und so den wissenschaftlichen Austausch in gemütlicher Runde fortzusetzen.

GBM Lecture

Wir freuen uns mit Prof. Dr. Ivan Berg am 09. Juli mal wieder einen Vortragenden von der WWU Münster begrüßen zu dürfen.  Prof. Berg, aus dem Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie, wird zum Titel "Endless diversity of inorganic carbon fixation pathways" ab 17:15 Uhr im O1 des Hörsaalgebäudes vortragen. Anschließend lädt die jGBM wieder zum gemeinsamen Grillen vor dem biochemischen Institut ein.

Wir freuen uns auf euch.

Schülerpraktikum Februar 2018

Im Februar hat die jGBM Münster wieder ein Schülerpraktikum in den Räumen der Biochemie angeboten und wir freuen uns, dass die Schülerinnen der Marienschule Münster einen Bericht aus ihrer Sicht geschrieben haben.

"Am Valentinstag verschlug es uns an das Institut für Biochemie der WWU Münster, um Forschungen zum genetischen Fingerabdruck anzustellen. Begleitet von zwei Chemiestudentinnen und einem Doktoranten haben wir unsere DNA isoliert und ausgewertet. Genauer gesagt haben wir die Gonosomen untersucht, sodass später unser Geschlecht an den Ergebnissen abzulesen war. Nach einer kurzen Sicherheitsbelehrung und Einführung in den Versuch konnten wir uns in Kittel schmeißen und das Praktikumslabor betreten. Hier durften wir mit High-Tech-Pipetten arbeiten. Deren Handhabung will natürlich erst einmal gelernt sein, weshalb wir mit Pipettierübungen begonnen haben. Zunächst haben wir mit destilliertem Wasser geübt eine bestimmte Menge in entsprechende Behälter zu befördern. Das klingt banal, ist aber anfangs in der Praxis gar nicht so einfach. Anschließend haben wir Speichelproben genommen und diese mithilfe von dem Enzym Proteinase-K auf DNA gefiltert. Es war eine sehr interessante Erfahrung den Unterrichtsstoff auch in der Praxis erleben zu dürfen. Das Isolieren von DNA war uns schließlich in der Theorie bekannt, aber von den konkreten Abläufen im Labor hatten wir noch keine genaue Vorstellung.

Wir haben die DNA durch die Zentrifuge dann von den unwichtigen Substanzen getrennt. Da aber unser DNA-Stück nicht gereicht hat, um daraus etwas abzulesen, mussten wir die DNA mittels der PCR-Methode vervielfältigen. Die Theorie haben wir vorher noch einmal an der Tafel besprochen, bevor wir die Methode selber anwenden konnten. Mit der vervielfältigten DNA konnten wir jetzt arbeiten und diese in die Elektrophorese einsetzen, um rauszufinden, ob wir wirklich alle weiblich sind. Aber zuerst war das Mittagessen in Mensa dran.

Gut gestärkt konnten wir uns nach dem Mittagessen wieder an die Arbeit machen. Da wir nun genug DNA für die Analyse hatten, durften wir diese beginnen, indem wir die Gel-Elekrophorese vorbereiteten. Hierbei läuft die Lösung (DNA) durch ein Gel und größere Stücken bleiben weiter oben hängen als kleinere. Dadurch bilden sich Banden/Striche, die man auswertet.  Als ersten Schritt dafür mussten wir  unsere DNA ganz vorsichtig in die kleinen Geltaschen oben am Gel pipettieren und feststellen, dass es gar nicht so leicht ist die Hand ruhig genug zu halten. Anschließend legten die Studenten noch die nötige Spannung an die unsere DNA zum durchlaufen bewegt. Nun stand uns eine Wartezeit bevor. In der wir uns in zwei kleingruppen, die Labore des chemischen Instituts anschauen durften. Es war sehr interessant und spannend all die modernen Geräte zu sehen und einen Einblick in das Arbeiten in einem Labor zu erhalten .

Nach diesem kleinen Rundgang durch das Institut für Biochemie, zeigten uns die drei Studenten noch eine Power Point Präsentation und wir schauten gemeinsam ein Video zum näheren Verständnis des Versuches. Danach evaluierten wir den Tag und das Gelernte. Insgesamt waren wir alle sehr zufrieden mit dem Schülerpraktikum. Eine der Praktikumsleiterinnen dokumentierte unsere Ergebnisse photographisch unter UV-Licht, so konnten wir die Banden der Gel-Elektrophorese der PCR-Proben miteinander vergleichen.

Bei einer Frau wäre nur eine einzelne Bande zu sehen, im Gegensatz dazu würde man bei einem Mann zwei Banden unterschiedliche Größe erkennen. Wir mussten jedoch feststellen, dass nicht bei jedem von uns der Versuch klappte, weil beispielsweise eine Probe während des Versuches verunreinigt worden ist.

Am Ende bedankten wir uns und verließen das Institut mit unserem neu aufgefrischten Wissen."